In der Kunst sind Totentanz-Darstellungen schon seit dem 14. Jahrhundert bekannt: Das Sterben als letzter Tanz mit dem Tod. Doch die Bezüge zwischen Tanz und Tod sind weit vielfältiger und reichen über das klassische Genre hinaus. Die Faszination für das Thema scheint bei Künstlern und Publikum bis heute ungebrochen.
Hospizdienst: Brigitte Beyer stellt Bilder zu Demenz aus – Reiner Blobel liest. Ein Bilderzyklus der Malerin B. Beyer mit dem Titel „Auf Dem Weg ins Vergessen“ wird Beim Haller Hospizdienst gezeigt. Vernissage ist am Freitag. Reiner Blobel liest aus „Liebe in der Abenddämmerung“.
Die Künstlerin Brigitte Beyer aus Schwäbisch Gmünd hat ihre an Demenz erkrankte und leidende Mutter bis zum Tod begleitet und ihre Erfahrungen künstlerisch verarbeitet. Der Zyklus in neun Bildern entstand auf ihrem gemeinsamen Weg.
Autoren: Michael Brock; Bernhard Bayer; Angelika Daiker
"Nach dem Tod komme ich wahrscheinlich auf einen Weg in den Himmel und um mich rum ist alles bunt." (Leonie, 9 Jahre)
Kinder haben für uns Erwachsene eine beeindruckende Weise, sich mit dem Tod auseinander zu setzen. Wenn wir sie ernst nehmen, können sie uns in Fragen um Sterben, Tod und Trauer gute Lehrer und Lehrerinnen sein - das zeigt das vorliegende Buch.
Junge und alte Frauen im Spannungsfeld von Alter und Tod
Von:
Fenner, Brigitte; Oberück, Hermine
Bilder aus den letzten Lebensjahren einer alten Frau werden in diesem Buch gezeigt. Eine verdrängte Welt wird sichtbar, eine Welt, vor der viele von uns Angst haben. Daneben kommen biblische Texte zur Sprache, die vom Zusammenleben alter und junger Frauen erzählen. Diese alten Erzählungen verdrängen Not und Härte nicht, aber sie halten an gemeinsamen Lebensperspektiven fest.
Ein Projekt des Landesgewerbeamtes Baden-Württemberg
Mit großem Erfolg ging die Ausstellung Lebe wohl... Der letzte Abschied des Landesgewerbeamtes Baden-Württemberg am 22. Dezember 2002 in Stuttgart zu Ende. Ziel der Ausstellung, die auch an anderen Orten noch zu sehen sein wird, ist es, Konzepte im Umgang mit Tod und Trauer vorzustellen und zukunftsweisende ökonomische und kulturelle Perspektiven für die Gestaltung des letzten Abschieds auf zu zeigen.